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2# WC 2005 Willingen
9.15 Uhr, es geht los. Mit Einweggrill, Klapstühlen die wir am Ende nicht gebrauchen, Fotoausrüstung und guter Laune startete die Mission Willingen UCI Worldcup sowie Bikefestival. Mit dabei waren Caro meine "Radsportbegeisterte" ( ich setz es mal lieber in Anführungsstriche) Freundin und ich. Nach 4 1/2 Stunden Fahrt durch die schöne, unter anderem hessische Landschaft kamen wir im Örtchen Willingen an.
Natürlich wurde erstmal die 4X Strecke in Augenschein genommen und festgestellt das sie einfach atemberaubend war. Beim Anblick des 14 Meter Doubles blieb mir erstmal der Mund offen stehen, wie sich später rausstellte wurde dieser, bis auf ein paar Schmerzhafte Ausnahmen im Training, nicht gesprungen. Doch dies war nicht weiter tragisch, da der Rest des Kurses genügend Actionpotential bot.
Gegen 17 Uhr begann dann das Training für den 4X. Von der Zuschauermenge angefeuert fegten die Fahrer los. Bereits jetzt begann Cedric Garcia seine kleine Show, die auch im Rennen weiter ging. Mit 2 schönen X-ups und fast Sturz gewann er sein 1. Achtelfinale. Ebenfalls dominierten Michal Prokop, Brian Lopes und Guido Tschugg ihre Läufe. Stefan Scherz, Nico Seidel, Enrico Gutsche, Thomas Schäfer, Vadim Schulz, Daniel Jahn und Mathias Schell waren die deutschen Vertreter die die Quali geschafft haben. Ich bitte um Verzeihung, falls ich jemanden vergessen habe. Leider ging dann auch bald das Startgatter kaputt und es fing höllisch an zu regnen, und wir begaben uns zum Auto.
Wir kamen uns vor wie frisch gewaschen und ich durfte aufgrund von fehlender Wechselhose den nächsten Tag erneut in das eklig nase Ding steigen um den Downhill vefolgen zu dürfen. Wie ich dann auch in Erfahrung brachte wurde der 4X am Abend nach dem Downhill doch noch abgesagt.
Los ging es mit den Mädels. Rachel Atherton fuhr vor Anne Caro Chausson, die nach langer Verletzungspause wieder ins WC Geschehen eingriff und am Ende für sie überraschend den Sieg holte, die beste Qualizeit. Antje Kramer kam trotz Sturz auf Platz 11. Ähnlich wie bei ihr tobte die Menge als Marcus Klausmann den Kurs herunter kam. Er belegte einen guten 14. Platz. Am Ende hieß es Greg Minnaar auf 1, Dan Atherton auf 2 und auf 3 Nathan Rennie. Eigentlich sollte im Anschluss an das DH Rennen noch der 4X ausgetragen werden, jedoch weigerten sich fast alle Fahrer aufgrund des defekten Startgatters und so gab es noch ein kleines Showrennen bei dem ich leider nicht mehr da war, soll aber sehr lustig gewesen sein. Ich hoffe auf Fortsetzung nächstes Jahr, mit gutem Wetter bitte.
